Flötenbau Thomas Fehr Gähwil

Theobald Böhm, Modell von 1828,

romantische Klappenflöte in d1, mehrteilig

 

abgebildet: 3-teilige Flöte aus Grenadill mit 8 Klappen aus Messing versilbert

 



Thoebald Böhm wurde 1794 in München geboren. Neben der Schule wirkt er auch in seiner väterlichen Goldschmiedewerkstatt. Bereits im Alter von 16 Jahren baut er sich sein eigenes Instrument. Später lässt er sich vom Münchner Instrumentbauern Instrumente nach seinen Angaben bauen; auch lässt er Instrumente von so bekannten Bauern wie Koch und Liebel kommen. Neben seiner Reisetätigkeit als Flötensolist richtet er 1828 eine eigene Flötenwerkstatt ein und stellt eine "in Form und Bearbeitung" verbesserte Flöte ansonsten gewöhnlicher Bauart vor. Er liefert dieses Instrument nach Kundenwunsch in verschiedensten Bauarten aus: Holzbocklagerung oder Säulchenlagerung, 8 oder weniger Klappen, drei-oder vierteilig; mit/ ohne Stimmzug. - Dieser Typ wurde von ihm (bis 1839) und seinem Mitarbeiter und späterem Nachfolger Rundolph Greve noch während der nächsten 30 Jahre weitergebaut und teilweise auch von anderen kopiert.


Theobald Boehm was born 1794 in Munich. Beside going to school he was working in his fathers goldsmith factory. As early as with 16 years he built his first Instrument. Later on he let build other makers in Munich instruments according to his wishes, and he orders flutes from other wellknown bilders as Koch and Liebel. Aside with his travelling as soloist he opens his own factory in 1828 presenting a flute perfected "in form and work" otherwise of common type. He delivers this flute acoording to customer wishes in different manners: keys in wood blocks or pillars, 8 or less leys, with three or four parts, with or without tuning slide. - this type was built by him (until 1829) and his coworker and later successor Rudolph Greve during the next 30 years and sometimes was copied by others too.


 

 

 

 

 

 

Dieses Instrument war schon damals bemerkenswert: Es ist handwerklich hervorragend gebaut; es betritt ästhetisch dem Zeitgeist entsprechend neue Wege, und es ist dem neben Fürstenau anerkannt besten deutschen Flötisten seiner Zeit ein ädäquates Instrument. Es ist klanglich ausgewogen und in der Intonation ohne Mangel, und die Klappen sind so gelegt, dass sie ein virtuoses Spiel mit minimalen Fingerbewegungen ermöglichen.

 

This instrument was remarable at ist time already: it is crafted outstaningly, it shows new ways aesthetically according to the spirit of age, and it is a adequat instrument for the admitteldly best german flutist at that time (beside Fuerstenau). It's sound is well balanced and without deficiencies regarding intonation. The keywork is layed out in such a way that virtuosic play with mininal finger work is possible.

 







Die Vorlage zu diesem Instrument in Privatbesitz ist dreiteilig aus Ebenholz, mit Stimmzug und 8 Silberklappen (d.h. C-Fuss) in Bocklagerung. Die Klappen sind aus 950er Silber handgeschmiedet und steht in a1 = 435 Hz.


The original used as template for this instrument in a private collection is made of ebony, has three parts with (english) tuning slide and 8 silver keys (i.e. with C-foot) with block mounting. The keys are hand forged out of 950 silver and is in a1 = 435.








Ich biete dieses Instrument in den Wünschen entsprechenden verschiedenen Bauarten an in  a1 = 440 - 430 Hz. Als Hölzer verwende ich hauptsächlich Grenadill, (indisches) Ebenholz, Cocos (brya ebenus; nur wenig verfügbar!) und Buchsbaum. Die Klappen sind aus Messing gegossen und versilbert.


I offer this instrument according to customers wishes in some variants  in  a1 = 440 - 430 Hz.. As wood I am using blackwood, (indian) ebony, cocus (brya ebenus, avalaible only little!) and boxwood. The keywork is made of brass casted and silverplated.




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