Datei:Schweizerpfeife Fehr ganz.jpg - Foto: Ingemar Imboden

 

Die Schweizerpfeife ist eine Sechslochpfeife, die seit der Zeit der alten Feldspiele eingesetzt wird. Die neue Schweizerpfeife mit ihrer schlichten Form besteht aus 2 Teilen (Kopf- und Unterstück) mit 6 Grifflöchern. Die Stimmtonhöhe kann durch Aus- einanderziehen der beiden Teile (Fadenwicklung) und Verschieben des Abschlusspfropfens (Gewindesystem) etwas angepasst werden. Auf Metallringe wurde verzichtet, da sie keine Verbesserung darstellen würden.

Die Flöte klingt einen Ganzton tiefer als das Basler-Piccolo. Genauer gesagt: sie steht in Bb mit dem tiefsten Ton c'' (bezogen auf a1 = 440 Hz), notiert als d'. Die Bohrung ist zylindro-konisch und die Griffweise entsprechend an die der einklappigen barocken Traversflöten angelehnt. Der Tonumfang reicht (notiert) von d' - a''' bzw. (klingend) von c''- g''''. Der Klang ist durchsetzungsfähig, bleibt aber immer angenehm, auch wenn laut gespielt wird. Insbesonders können auch weniger geübte Spieler ansprechend und sauber intonierend musizieren. Anspruchsvollere werden sich an einem edlen Klangverhalten erfreuen können. Das Instrument kann in verschiedenen Hölzern gebaut werden. Sie wird gegenwärtig hauptsächlich im Eidgenössischen Feldspiel eingesetzt.

 

Abschlusspfropfen mit Gewindesystem:

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Das Instrument kann in 2 Varianten geliefert werden:

  • einfache Auführung: zweiteilig, Abschluss mit Korkpfropfen ohne Kappe, einfache Stoffhülle, Wischerstab, Faden, Bedienungsanleitung und Grifftabelle
  • Luxus-Ausführung: wie oben, aber Abschluss mit Kappe und Abschlusspfropfen mit Gewinde, schöne Stofftasche, Öl, Pipette

 

Preise:

  • Prunus, Olive       CHF 340.
  • Grenadill               CHF 370.
  • Buchsbaum           CHF 390.-

Aufschlag für Luxus-Ausführung      CHF 160.-

 

Hier finden Sie die Bedienungsanleitung inkl. Grifftabelle als Pdf-Datei
Weiterführende Informationen siehe in diesem Wiki-Artikel

 

 !  Demnächst werde ich eine neue Tenor-Schweizerpfeife (eine Oktave tiefer) ausliefern und hier vorstellen.

 

Meine Schweizerpfeifen im Einsatz beim Feldspiel: